Der See

Zwischen den Ästen 
ein 
Glitzern und Glänzen. Ein See. 
Er spiegelt den blauen Himmel.
Und am Rand 
die herbstfarbenen Bäume.

Stumm begrüsst er mich,
Freut sich über meinen Besuch.
Zeigt mir seine Kleinode.
Ein halb gesunkener Stamm, 
ein einsames Taucherli

Ich wandere an seinem Rand.
Er wandert mit
Und wandelt sich.
Schweigsam.
Wie ich.

Die Fotos, die ich schiesse,
Sind für meine 
Lieben und Freunde.
Damit sie sich mitfreuen,
Mitempfinden.

Dann der Abschied.
Ich verneige mich.
Er mustert mich gelassen,
Sagt 
«Auf Wiederseen».

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